Was wenn der „Transformation-Wahn“ vorüber ist?
- Ferdinando De Maria
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Als Unternehmensentwickler beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, wohin die Reise führen wird, wenn der Hype um die digitale Transformation vorüber ist.
Es ist frustrierend zu beobachten, dass viele Unternehmen lediglich eine Fassade aufrechterhalten, während nur wenige echte Veränderungen umsetzen und leben. Oft stehen Profit und Kostenoptimierung im Vordergrund, anstatt wirklichen Fortschritt zu erzielen.
Besonders auffällig ist die plötzliche Scheinheiligkeit einiger Unternehmen, die sich jetzt als hypermodern und sozial präsentieren, um neue Fachkräfte anzuziehen. Ich erinnere mich gut an die Zeit, als Arbeitgeber den Markt dominierten und ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft skrupellos behandelten. Nun wird plötzlich eine vermeintliche Fürsorge für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgetäuscht.
Es ist zudem eine Tatsache, dass nicht alle Unternehmen in der Lage sind, Veränderungen erfolgreich umzusetzen und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Um den Erfolg einer Transformation abzuschätzen, hilft mir oft die Fragestellung: "War es eine Kopf- oder Bauchentscheidung?"
Als Unternehmensentwickler sehe ich es als meine Aufgabe, Strukturen kritisch zu hinterfragen und Veränderungen voranzutreiben. Mir ist bewusst, dass der Hype um die digitale Transformation noch lange nicht vorbei ist.
Umso wichtiger erscheint mir die Intention der Veränderungswilligen.
Wir müssen uns den neuen, umweltorientierten Herausforderungen und den exponentiell wachsenden KI-Trends stellen.
Es ist entscheidend, dass Unternehmen sich kontinuierlich anpassen und auf die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Kunden aufrichtig eingehen, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten.
Dabei sind sowohl ihre Absichten als auch das Welt- und Menschenbild, das sie vertreten, von zentraler Bedeutung.
E-Mail: info@ferdinandodemaria.com



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